SCHB-Delegation besucht Lund und Kopenhagen

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Foto: Universität Hamburg

Eine Delegation der Science City Hamburg Bahrenfeld, bestehend aus Vertreter:innen der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG), der Universität Hamburg, der DESY-Abteilung Innovation and Technology Transfer und der Hamburg Invest Wirtschaftsförderung, hat sich durch einen Besuch bei den Science Cities in Lund (Schweden) und Kopenhagen (Dänemark) inspirieren lassen. Ziel des dreitägigen Besuchs Ende Februar war der Austausch zu Architektur, Campusplanung, wissenschaftlicher Zusammenarbeit und Innovationsökosystemen im internationalen Kontext.

Dänische Architektur und Wissenschaftsstandorte im Fokus

Am ersten Tag stand die Campusplanung der Universität Kopenhagen im Mittelpunkt. Die Delegation erhielt eine exklusive Führung durch den Mærsk Turm der Fakultät für Gesundheit und Medizinische Wissenschaften, begleitet von einem Architekten des verantwortlichen Architekturbüros C. F. Møller. Im Anschluss konnte sie das neue Niels Bohr Gebäude erkunden, das als Leuchtturmprojekt für moderne Wissenschaftsinfrastruktur an der Universität Kopenhagen gilt. Denn dieses wurde nicht nur als Standort verschiedener Disziplinen sondern auch als sozialer Treffpunkt für alle Nutzer konzipiert.

 
„Die Verbindung von innovativer Architektur und zukunftsweisender Wissenschaft ist beeindruckend und bietet wertvolle Impulse für unsere eigenen Entwicklungen in Hamburg“, betonte Jan de Wolff, Teamleitung Standortentwicklung Science City Hamburg Bahrenfeld der Universität Hamburg.

Foto: UHH / Eva Liesberg
Foto: UHH / Eva Liesberg

HALRIC-Konferenz und Campusentwicklung

Der zweite Tag war geprägt von der Teilnahme an der Abschlusskonferenz des Hanseatic Life Science Research Infrastructure Consortium (HALRIC), das sich der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der Region Öresund-Kattegat-Skagerrak-Hamburg widmet. Im Rahmen der Konferenz wurden aktuelle Projekte und Perspektiven der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Forschung im Bereich Life Science diskutiert.

 
In einem Workshop zum Thema Campus Development vertieften die Expert:innen aus Kopenhagen, Lund und Hamburg Themen wie Nachhaltigkeit, Mobilität und Freiraumgestaltung, die für die Entwicklung moderner Wissenschaftsstandorte von zentraler Bedeutung sind. “Science Cities sind Orte, an denen Wissenschaft und Gesellschaft zusammenfinden. Lebendige Räume und Infrastrukturen sind neben organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Basis für die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Nachbarschaft. Dies bestmöglich zu entwickeln ist das Leitthema aller drei Entwicklungsprojekte in Lund, Kopenhagen und Hamburg”, resümiert Marie-Lena Dieckmann, Projektleitung Science City Hamburg Bahrenfeld der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.

Als krönender Abschluss des zweiten Tages besuchte die Delegation die internationale Forschungseinrichtung MAX IV und erhielt spannende Einblicke in den dortigen Wissenschaftsbetrieb.

Innovative Ökosysteme für Wissenschaft und Start-ups

Am dritten Tag besuchte die Delegation das Science Village Skandinavia in Lund sowie den Innovation District Copenhagen, um innovative Infrastrukturen und Unterstützungsangebote für Start-ups  und Universitäten kennenzulernen. Der Austausch mit lokalen Akteuren bot wertvolle Einblicke in die Förderung von neuen Ideen und die Entwicklung dynamischer Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorte.

Dank an die Gastgeber

Die Delegation der Science City Hamburg Bahrenfeld bedankt sich herzlich bei den Kolleg:innen aus Kopenhagen und Lund für die inspirierenden Einblicke, die hervorragende Organisation und den offenen Austausch. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die Überlegungen zur weiteren Entwicklung der Science City Hamburg Bahrenfeld einfließen und die internationale Zusammenarbeit stärken.

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