Schwammstadt und Quantencomputer zum Anfassen

So war der erste Science City Day 

Wild zischt und dampft es auf der Bühne: Wissenschaftler:innen in weißer Laborkleidung und mit Gesichtsschutz rühren in einem großen silbernen Zuber. Darin fügen sie einer Kakaozubereitung flüssigen Stickstoff mit einer Temperatur von minus 196 Grad hinzu. Dicke Nebelschwaden bilden sich und kündigen das erfolgreiche Ergebnis des Experiments an: Die Forscher:innen haben Schokoladeneis produziert, das perfekt zum strahlenden Sonnenwetter passt. Bald können die Gastgeber:innen Kostproben an das Publikum verteilen: Die beiden Hamburger Senatorinnen Katharina Fegebank (Wissenschaft) und Karen Pein (Stadtentwicklung) eröffnen gemeinsam mit dem DESY-Vorsitzenden Prof. Dr. Helmut Dosch, dem Universitätspräsidenten Dr. Hauke Heekeren, der Altonaer Bezirkschefin Dr. Stefanie von Berg und dem Vorsitzenden der Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH, Dr. Andreas Kleinau, den Science City Day. 

Zum Anfassen und Mitmachen
So erlebten die Besucherinnen und Besucher den Tag der offenen Tür von Beginn an hautnah: Spitzenforschung und Städtebau zum Anfassen und Mitmachen, um sich ein Bild machen zu können, was in einem der größten Zukunftsprojekte der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) steckt. Und das Interesse war groß. Rund 15.000 Besucher:innen , darunter viele Familien mit Kindern, kamen am 01.06.2024, um die Science City Hamburg Bahrenfeld zu erkunden. Diese entsteht rund um das Forschungsgelände des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) auf einer Fläche von 125 Hektar, das entspricht etwa 175 Fußballfeldern: Bis in die 2040er Jahre entwickelt die FHH mit zahlreichen Partner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft einen wissensbasierten Stadtraum mit internationaler Spitzenforschung, der zugleich ein lebendiges Quartier mit attraktiven Wohnungen und Erholungsräumen ist. 

Was Spitzenforschung bedeutet, ließ sich auf dem Science City Days in den Laboren und Hallen von insgesamt zwölf Forschungseinrichtungen und Institutionen – darunter auch die Universität Hamburg und das Max-Planck-Institut – erkunden.  Wissenschaftler: innen, an farbigen T-Shirts in rot und blau zu erkennen, gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Anschaulich demonstrierten sie, wie Quantencomputer funktionieren und Laserstrahlen gesteuert werden. Zwischendurch luden aus Holzpaletten gebaute Sitzmöbel und Food-Stände zum Entspannen ein. 

Checker Julian und die die Schwammstadt
Im Infocenter der Science City Hamburg Bahrenfeld am Albert-Einstein-Ring lag der Schwerpunkt auf der Stadt- und Quartiersentwicklung. Ein Höhepunkt für die Kinder war der Auftritt von Julian Janssen. Aus dem Kika-Programm als Checker Julian bekannt befragte er Antje – Professorin Antje Stokmann von der HafenCity Universität (HCU) zur Stadt der Zukunft. Bunte Schwammtücher mit Wasser übergossen: So anschaulich kann man das Prinzip der Schwammstadt erklären und zeigen, wie unversiegelte speicherfähige Flächen dabei helfen, Wassermengen zu regulieren und Städte zu kühlen. Anschließend demonstrierte Karsten – HCU-Professor Karsten Schlesier anhand aufeinander gesteckter Holzbausteine, wie Häuser in Modulbauweise und aus klimafreundlichen Materialen gebaut werden können. „Die Holzbausteine kann man später auch wiederbenutzen“, folgerten die in das Geschehen eingebundenen jungen Zuschauer

Infomobil für die Nachbarschaft
Auf der angrenzenden Stadtteil-Meile, auf der sich Bahrenfelder Vereine und Initiativen vorstellten, informierte unter anderem die Stadtteilinitiative Bahrenfeld auf Trab“, die mit ihrem Namen auf die Trabrennbahn Bezug nimmt, auf deren Areal künftig Wohnungen entstehen werden. Bahrenfeld auf Trab ist offen für Menschen, die im Stadtteil wohnen und arbeiten“, erklärt Heiko von Thaden von der Initiative. „Jede und Jeder darf ihre Themen gerne einbringen, um sie gemeinsam zu bearbeiten und umzusetzen.“ Um den Dialog künftig noch intensiver zu pflegen, kommt künftig auch ein mobiles Info-Bike zum Einsatz, das auf dem Science City Day vorgestellt wurde. „Wir wollen auch Menschen ansprechen, die nicht zu uns ins Infocenter kommen“, berichtet Moritz Zechel von der Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH, der mit dem eigens dafür gestalteten Fahrrad in der Nachbarschaft auf Tour gehen wird.


Rahmenplan Campus West: Struktur für Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandorts

Der Campus West bildet den wissenschaftlichen Kern der Science City Hamburg Bahrenfeld. Zwischen Luruper Chaussee und Notkestraße gelegen, bildet er mit dem Forschungszentrum DESY und den Einrichtungen der Universität Hamburg sowie weiteren Instituten wie dem Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie den wissenschaftlichen Kern der Science City Hamburg Bahrenfeld. Jetzt wurde das Zukunftsbild durch einen städtebaulichen Rahmenplan konkretisiert. Neben der baulichen Perspektive für die Wissenschaftsorte wird darin die übergreifende Entwicklung zu einem attraktiven Campus mit Wiedererkennungswert, guter Orientierung sowie die Verbindung in die Nachbarschaft strukturiert.

Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg wurde die Rahmenplanung zum Campus West von der Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH und in enger Zusammenarbeit mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke, dem Bezirksamt Altona, der Universität Hamburg, dem Forschungszentrum DESY sowie der Max-Planck-Gesellschaft erarbeitet.

Rahmen für aktuelle und künftige Bauprojekte

Der Campus West entwickelt sich dynamisch weiter. Zu den laufenden Vorhaben zählen der Neubau HAFUN der Universität Hamburg (Hamburg Fundamental Interactions Laboratory), das Besucherzentrum DESYUM und die DESY Innovation Factory I. Künftig kommt die Entwicklung des DESY-Großforschungsgerätes PETRA IV hinzu. Mit dem Rahmenplan Campus West haben die beteiligten Akteur:innen die langfristige städtebauliche und freiraumplanerische Struktur abgestimmt. Hierzu gehören beispielsweise die übergreifenden räumlichen Qualitäten, gestalterische Grundlagen und die Festlegung von Potenzialflächen für zukünftige Forschungsbauten.

Ziele: Verknüpfung, Nachhaltigkeit, Klarheit, Innovation

Konkret setzt der Rahmenplan Campus West auf vier Ziele: Die Verknüpfung der öffentlichen Räume und ihre Öffnung in den Stadtteil, die Entwicklung eines nachhaltigen und klimagerechten Campus, die klare städtebauliche Neustrukturierung und die Förderung des Innovationsstandorts durch gute Rahmenbedingungen für Forschung und Austausch. Detailliert wurden beispielsweise Grundlagen für die Erschließung und den Freiraumcharakter vereinbart. Die Rahmenplanung ist dennoch so flexibel ausgestaltet, dass auf veränderte Bedingungen reagiert werden kann. Kurzfristige Projekte oder andere Veränderungen können so nahtlos als integrale Bestandteile der Campusplanung integriert werden, um die Science City weiter zu stärken.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Die Science City Hamburg Bahrenfeld ist ein europaweit einzigartiges Zukunftsprojekt und nimmt jeden Tag mehr Gestalt an. Gerade der Campus West erlebt mit dem Forschungsneubau HAFUN, dem neuen Besucherzentrum DESYUM und zukünftig mit dem Großprojekt PETRA IV eine einzigartige Dynamik. Der Rahmenplan Campus West gibt dafür den richtigen Kompass: Er steht für die nachhaltige Verknüpfung von Wissenschaft und Stadtleben, für Vernetzung und Freiraum für Innovation. Ein wegweisender Plan für die Zukunft der Science City.“

Dr. Andreas Kleinau, Geschäftsführung Science City Hamburg Bahrenfeld: „Mit dem Rahmenplan Campus West gehen wir einen entscheidenden Schritt im Gesamtvorhaben Science City Hamburg Bahrenfeldeinem der zentralen Orte für Hamburgs Zukunft.“

Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: „Der Rahmenplan schafft in enger Zusammenarbeit zwi­schen Wissenschaft und Stadtentwicklung die Grundlage für einen urbanen und lebendigen Stadtraum in der Science City. Hier bieten wir Forschenden, Studierenden und Be­suchenden künftig die besten Bedingungen zum Arbeiten, Forschen, Lernen, sich Austauschen und Aufhalten.“

Der gesamte Rahmenplan Campus West steht hier zum Download bereit [PDF].


Ein neues Zuhause für die Forschung an Quantenmaterialien

Ein neues Zuhause für die Forschung an Quantenmaterialien

Das Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in der Science City Hamburg Bahrenfeld ist offiziell eröffnet worden.

Das MPSD erforscht die grundlegenden Eigenschaften der Materie bis in den atomaren Bereich. Hier wurden neue Wege gefunden, diese Eigenschaften zu kontrollieren und sogar Materialien durch starke Laserpulse in neue Zustände zu versetzen, die in der Natur nicht vorkommen.

Am 13. Mai hat es nun seinen hochmodernen Forschungsneubau in Hamburg offiziell eröffnet. Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Patrick Cramer, und die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, waren Ehrengäste bei der Eröffnungsfeier. Der MPG-Präsident übergab den Neubau feierlich an das Institut.

Das neue Gebäude bietet optimale Bedingungen für die Erforschung von Quantenmaterialien und ermöglicht den Vorstoß in neue Forschungsrichtungen. Es beherbergt schwingungsarme Labore gepaart mit hoher Luftreinheit für die Herstellung von Mikro- und Nanostrukturen. Mit diesen Proben werden hochpräzise Experimente an Hochleistungslaserquellen, extrem starken Magnetfeldern im 20 Tesla-Bereich oder ultratiefen Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt (-273,15 Grad Celsius) durchgeführt.

Zudem ist dem Ausbau des Instituts von drei auf fünf wissenschaftliche Abteilungen Rechnung getragen: Bis zu 160 Wissenschaftler*innen finden Platz in lichtdurchfluteten Büros und Gemeinschaftsräumen. Der schon jetzt preisgekrönte Dachgarten wiederum bietet ein anregendes Ambiente für wissenschaftliche Gespräche und Zusammenkünfte oder als Oase der Entspannung.

Von den insgesamt 54 Millionen Euro Baukosten hat die Stadt Hamburg 37 Millionen Euro finanziert, den Rest steuerte die Max-Planck-Gesellschaft bei.

„Wir sind der Stadt Hamburg und der Max-Planck-Gesellschaft für ihre großzügige Unterstützung ausgesprochen dankbar“, sagte der Geschäftsführende Direktor des MPSD, Professor Ángel Rubio, bei der Eröffnungsfeier. „Dieses innovative Gebäude markiert einen entscheidenden Moment in unserem Bestreben, die Geheimnisse der Quantenmaterialien zu entschlüsseln. Hier, in diesen Mauern, werden wir die grundlegenden Bausteine der Materie erforschen, ihr kompliziertes Verhalten aufdecken und ihr Potenzial nutzen, um Technologie und Materialwissenschaft zu revolutionieren.“

Die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank sieht in der Eröffnung einen wichtigen Schritt für die Stadt: „Mit dem Neubau des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie ist ein Meilenstein hier in der Science City Hamburg Bahrenfeld erreicht. In dieser Nachbarschaft finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler alles, was sie für ihre exzellente Forschung brauchen: Optimale Laborbedingungen, hochmoderne Technik und eine einzigartige Infrastruktur für Kooperationen. Dieser Mix ist der Stoff, aus dem die Zukunft gemacht ist. Ein wichtiger Schritt nach vorn, der Hamburg als internationale Wissens- und Innovationsmetropole noch sichtbarer macht. Ich gratuliere zur Eröffnung und bedanke mich bei allen, die zu diesem großen Erfolg für unsere Stadt beigetragen haben!“

„Spitzenforschung braucht Top-Rahmenbedingungen – und mit dem Neubau wurde hier wirklich Hervorragendes geleistet“, freut sich Max-Planck-Präsident Patrick Cramer. „Damit wird die herausragende physikalische Grundlagenforschung des Instituts auch in Zukunft für bahnbrechende Erkenntnisse sorgen und so etwa in den Materialwissenschaften dazu beitragen, den Weg für zukünftige Technologien wie supraleitende Netzwerke, Biosensoren oder Hochgeschwindigkeitsrechner zu ebnen.“

Die Forscher*innen des MPSD untersuchen beispielsweise Veränderungen in Atomen und Elektronen, die in Millionsteln von Milliardstelsekunden ablaufen – also auf der Zeitskala von Femtosekunden. Komplexe theoretische Modelle und Simulation untermauern ihre experimentelle Arbeit und liefern wertvolle neue Erkenntnisse über die Materialien, die dazu beitragen können, unsere Zukunft zu gestalten.

Das Institut befindet sich im Herzen der wachsenden Science City Hamburg Bahrenfeld, die über eine herausragende wissenschaftliche Infrastruktur und eine einzigartige Bandbreite an Hochleistungslaser- und -röntgenlichtquellen verfügt. Auf dem Forschungscampus wird die wissenschaftliche Zusammenarbeit über Disziplinen und Institutsgrenzen hinweg gelebt.

Seit seiner Gründung im Jahr 2014 teilt sich das MPSD ein Kooperationsgebäude, das benachbarte Center for Free-Electron Laser Science (CFEL), mit dem Deutschen Elektronensynchrotron (DESY) und der Universität Hamburg. Einige Bereiche des Instituts verbleiben am CFEL, aber der Erweiterungsneubau ermöglicht es nun, neue Abteilungen und Forschungsgruppen zu gründen.

Mit dem MPSD, dem MPI für Meteorologie und dem MPI für ausländisches und internationales Privatrecht beherbergt Hamburg drei der momentan 84 Institute der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Sie betreiben Grundlagenforschung auf Weltniveau in den Natur-, Lebens-, Sozial- und Geisteswissenschaften.

Copyright Foto: Jörg Harms, MPSD


Endspurt für den Science City Day am 1. Juni 2024

Endspurt für den Science City Day

Am kommenden Sonnabend, den 1. Juni 2024, öffnet die Science City Hamburg Bahrenfeld von 11:00 bis 19:00 Uhr erstmals ihre Türen und lädt alle Hamburger:innen ein. Rund 200 Programmpunkte von Forschungseinrichtungen, Institutionen, Unternehmen sowie Stadtteilinitiativen und Vereinen präsentieren Wissenschaft und Stadtentwicklung verständlich, unterhaltsam und mit garantiertem Spaßfaktor. Erkunden Sie den neuen Wissenschaftsstadtteil im Westen der Stadt!

Am Science City Day öffnen wir Ihnen die Türen in die Zukunft: Erleben Sie die Faszination von Wissenschaft, Experimenten und Superforschungsanlagen rund um den Campus Bahrenfeld – und lernen Sie rund um das Science City Infocenter am Albert-Einstein-Ring noch mehr Projekte und Beteiligte kennen, die den Stadtteil durch ihre lebendigen Ideen mitgestalten.

Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Der Science City Day ist eine gute Gelegenheit für alle Menschen in Hamburg, hinter die Kulissen von Wissenschaft und Stadtentwicklung zu blicken und mehr über den aktuellen Stand der Science-City-Entwicklung zu erfahren. Ich freue mich, wenn viele Menschen diese Möglichkeit nutzen und am 1. Juni nach Bahrenfeld kommen.“

Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH: „Von Anfang an wird die Science City mit der gesamten Nachbarschaft zusammengedacht. Dafür haben wir seit 2020 zahlreiche Formate für Kommunikation und Beteiligung entwickelt. Der Science City Day bietet mit der Stadtmeile einen weiteren Baustein in diesem Angebot: Neben städtischen Institutionen präsentieren sich 17 Initiativen und Vereine mit ihren Angeboten zur Geschichte des Ortes, Nachbarschaft, Kultur und vielem mehr.“

Das erwartet Sie:

Wie kann man 4.000 Jahre alte versiegelte Keilschrifttafeln lesen, ohne sie zu öffnen? Warum wird Schokolade im Vakuum riesig? Wie bleiben Elektronen im Kreisbeschleuniger in Fahrt? Und wie soll die Wissenschaftsstadt der Zukunft aussehen? Das angebotene Programm am Science City Day ist überaus vielfältig und geeignet für Erwachsene wie auch Kinder. Bei Talks, Führungen, Science Slams und Bühnenshows (darunter Die Physiker und Checker Julian) können die Besuchenden Experimente erleben, den Forschenden bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen und exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Großforschungsanlagen gewinnen. Auf und um den Forschungscampus Bahrenfeld und am Albert-Einstein-Ring 8–10.

Experimente hautnah erleben, Forschenden bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und bei Aktionen selbst mitmachen – am Science City Day können Sie tief in die Zukunftsvision des Stadtteils eintauchen und einen Tag voller Erlebnisse verbringen. Kinder sind beim Science City Day genauso herzlich willkommen wie Erwachsene!

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf sciencecityday.de!


Neues Zentrum für Digitale Naturwissenschaften und Data Science

Neues Zentrum für Digitale Naturwissenschaften und Data Science

Mit Start des Sommersemesters 2024 ist ein neuer Standort für fachübergreifendes Forschen, Lehren und Lernen in Betrieb gegangen.

Digitale Naturwissenschaften, Bioinformatik sowie das Grundlagenpraktikum für Physikstudierende der Universität Hamburg: Am Albert-Einstein-Ring 8-10 entstehen neue Synergien der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Mit dem gemeinsamen Standort des „House of Computing and Data Science“ (HCDS), dem „Center for Data and Computing in Natural Sciences” (CDCS) und dem Zentrum für Bioinformatik (ZBH) entsteht ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum. Das wichtige Zukunftsthema Data Science wird ausgebaut. Dazu hat in dem Gebäudekomplex, in dem auch das Science City InfoCenter seit 2022 untergebracht ist, das Grundlagenpraktikum Physik moderne Lern- und Praktikumsräume bezogen. Auf vier Etagen wurde darüber hinaus Raum für die verschiedenen Arbeitsfelder geschaffen.

„Die Science City lebt“

Für Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank stellt dies ein wichtiges Etappenziel dar. Auch an den Rändern des Forschungscampus DESY gehe die Entwicklung voran. „Die Science City lebt“, stellte Fegebank fest und ergänzte: „Besonders freue ich mich, dass mit dem Physikpraktikum und neuen Seminarräumen der Bioinformatik auch immer mehr Studierende vor Ort sind.“

Ressourcenschonender Umbau

Der Umbau des Gebäudes wurde vom Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) der Finanzbehörde gemeinsam mit der Universität Hamburg umgesetzt. Das Gebäudeinnere wurde vollständig modernisiert und für einen modernen Lehr- und Forschungsbetrieb angepasst. „Die ist ein Beispiel, wie man aus dem Bestand heraus gemeinsam etwas Großartiges entwickeln kann“, so Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. Deutlich sichtbar starte hier die Zukunft der Lehre und Forschung der Universität Hamburg.

Forschung, die sich nach außen öffnet

Dass hier ein Standort fachübergreifendes Forschen, Lehren und Lernen entstanden ist, belegen Forschungsprojekte wie das neu gegründete Center for Data and Computing in Natural Science (CDCS), das Prof. Dr. Matthias Rarey vom Zentrum für Bioinformatikder Universität Hamburg vorstellte, oder eine Plattform für datenschutzfreundliches maschinelles Lernen im Gesundheitswesen von Prof. Dr. Jan Baumbach Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Fachbereich Informatik. Der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Hauke Heekeren betonte zudem die Öffnung des Standorts nach außen auch für interessierte Bürgerinnen und Bürge. Die Räumlichkeiten für die rund 500 Studierenden sowie die Forschenden liegen teilweise direkt am offenen Foyer des Gebäudes gegenüber dem Science City InfoCenter.  Hier können sich interessierte Besucherinnen und Besucher über die Entwicklung des Stadtteils informieren.

Copyright Foto: UHH/Roettger


Luftbild

Auftaktveranstaltung zur Planung des Innovationsparks Altona: Die Zukunft gestalten

Auftaktveranstaltung zur Planung des Innovationsparks Altona: Die Zukunft gestalten

Als Vorreiterprojekt im Norden der Science City Hamburg Bahrenfeld, und in unmittelbarer Nähe zum DESY positioniert, soll der Innovationspark Raum für innovative Unternehmen bieten, Arbeitsplätze schaffen und das Innovationsnetzwerk der Ankerinstitutionen DESY und Universität Hamburg stärken. Zugleich wird angestrebt, die Grünverbindung zwischen Volkspark und Lurup zu intensivieren.

Um die vielfältigen Anforderungen und Visionen an das Entwicklungsgebiet zu vereinen, wird ein Funktionsplan als städtebauliche Vorgabe entwickelt. Der Werkstattprozess bietet die Möglichkeit, den Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Im Rahmen der Veranstaltung werden Konzeptansätze präsentiert und es besteht die Möglichkeit zum Dialog mit den Planungsteams.

Die HIE Hamburg Invest Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG lädt alle Interessenten ein, an der öffentlichen Auftaktveranstaltung zur Planung des Innovationsparks Altona teilzunehmen.

Die Auftaktwerkstatt zur Entwicklung des Funktionsplans findet statt am:

  • Montag, den 15. April 2024, von 16.00 bis 19.00 Uhr
  • Dienstag, den 16. April 2024, von 18:00 bis 19:30 Uhr

Treffpunkt in den Start-up Labs Bahrenfeld, Luruper Hauptstraße 1. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund zum Projekt Innovationspark Altona

Der Innovationspark Altona im Westen Hamburgs bildet den nördlichen Auftakt zur Science City Hamburg Bahrenfeld (SCHB) und ist ein wesentlicher Bestandteil der Innovationsstrategie der Freien und Hansestadt Hamburg. Er liegt in unmittelbarer Nähe zum renommierten Forschungscampus Bahrenfeld. Mit Einrichtungen wie dem Forschungszentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), der Universität Hamburg und wegweisenden Institutionen wie der Röntgenlaser-Forschungsanlage XFEL und PETRA, ist die Region zu einem Anziehungspunkt für erstklassige Forschung und Innovation geworden. Durch die Zusammenführung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gemeinschaft strebt der Park danach, künftig ein nachhaltiges Ökosystem zu kreieren, welches Innovationen fördert und, Arbeitsplätze schafft.

Copyright Foto: @martinelsen

Luftbild

Personen in formeller Kleidung auf einem Messestand mit Überschrift

ScienceCity Hamburg auf der MIPIM 2024

Die Science City auf der MIPIM 2024

Die Hamburger Immobilienbranche ist auch in diesem Jahr wieder kompetent auf der international führenden Immobilienmesse MIPIM im französischen Cannes vertreten: 21 Unternehmen präsentieren sich vom 12. bis 15. März 2024 auf dem Hamburger Gemeinschaftsstand im Palais Des Festivals.

Personen in formeller Kleidung auf einem Messestand mit Überschrift

Die HafenCity Hamburg GmbH präsentiert mit den Gebieten HafenCity, Grasbrook, Billebogen und Science City Hamburg, die sie gemeinsam mit Tochtergesellschaften Billebogen Entwicklungsgesellschaft und Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH Bahrenfeld verantwortet, neueste Entwicklungen an zukunftsweisenden Standorten in Hamburg.

Am Mittwoch, 13. März um 14:00 Uhr lädt die HafenCity Hamburg GmbH zum „Hamburg.HafenCity.Empfang“ ein, der von einer Talk-Runde begleitet wird. Auf dem Podium dieses Branchentreffs diskutieren die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Karen Pein, der Geschäftsführer der HafenCity GmbH, Dr. Andreas Kleinau, sowie der Geschäftsführer von Hamburg Invest, Dr. Rolf Strittmatter.

Für alle, die vor Ort sind: Wir freuen uns auf Sie am Stand R8.B20.

Weitere Informationen finden Sie auf hafencity.com.

Foto: Stefan Groenveld


Fünf Personen stehen vor einer Wand mit projezierter Präsentation und einem Pult

Pressemeldung 26.02.2024 - Science City Hamburg Bahrenfeld: Halbzeit im Wettbewerblichen Dialog „Quartiere am Volkspark“

Pressemeldung – Science City Hamburg Bahrenfeld: Halbzeit im Wettbewerblichen Dialog „Quartiere am Volkspark“ mit öffentlicher Ausstellung der Zwischenergebnisse

Fünf Personen stehen vor einer Wand mit projezierter Präsentation und einem Pult
Foto: ©Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH / Paulina Holbreich

Hamburg, 8. Februar 2024
Auf einem Gebiet von rund 55 Hektar entsteht im Hamburger Westen, gut eingefügt in die bestehenden Stadtstrukturen, eine neue Nachbarschaft mit vielfältigem Wohnangebot, sozialer und Bildungsinfrastruktur, universitären Einrichtungen und grünen Freiräumen für die Science City Hamburg Bahrenfeld. Seit Oktober 2023 haben sechs Planungsteams hierzu ihre Ideen für die städtebauliche und freiraumplanerische Gestaltung sowie zur Nutzungsverteilung erarbeitet. Am 5. Februar wählte das Auswahlgremium die drei Teams Cobe A/S, Kopenhagen (DK), Karres en Brands Bv., Hilversum (NL) & ADEPT, Kopenhagen (DK) und Mandaworks AB, Stockholm (SE) & LOLA Landscape Architects B.V., Rotterdam (NL) für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Wettbewerblichen Dialogs „Quartiere am Volkspark“ aus. Die erfolgreichen Zwischenergebnisse werden vom 15.-18.02. öffentlich ausgestellt.

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur (Juryvorsitzender): „Den sechs hochkarätigen europaweiten Teams verdanken wir einen spannenden Auswahltermin, bei dem nicht nur die Planerinnen und Planer klüger geworden sind. Auch das Auswahlgremium mit Auslobenden, Politik, Gremienvertretenden, Fachleuten und Anwohnenden in begleitender Rolle konnte die Aufgabenstellung weiter hinterfragen und konkretisieren. Die jetzt für die Vertiefungsphase ausgewählten drei Teams haben eine breite Zustimmung erfahren, aber auch noch viele Überarbeitungshinweise mitgenommen auf dem Weg zur besten Lösung für die Science City Hamburg Bahrenfeld und ihre Quartiere.“

Franz Josef Höing, Oberbaudirektor: „Ein erster Schritt im Verfahren zur Science City in Bahrenfeld ist gemacht: Drei spannende Wettbewerbsarbeiten sind für die zweite Bearbeitungsphase ausgewählt. Sie versprechen auf jeweils sehr unterschiedliche Art und Weise mehr Stadt in der Stadt, interessante Wohnlagen, Plätze, neue Freiräume und zeigen, wie Wissenschaft neue interessante und anziehende Orte schaffen kann.“

Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin in Altona: „Mit der Science City Hamburg Bahrenfeld entsteht in den kommenden Jahrzehnten ein hochmodernes und lebendiges Quartier. Dank des Wettbewerbs erhalten wir nun immer mehr einen Eindruck, wie dieser Stadtteil künftig aussehen kann. Deswegen freue ich mich sehr, dass die erfolgreichen Zwischenergebnisse der verbliebenen drei Planungsteams nun für alle Bürger*innen öffentlich einsehbar sind und Interessierte sich mit Ideen und Anregungen weiterhin in das Wettbewerbsverfahren einbringen können.“

Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH: „Auch wenn es sich noch nicht um die abschließenden Entwürfe handelt, markiert die Halbzeit für den Wettbewerblichen Dialog „Quartiere am Volkspark“ einen wichtigen Moment. Im Rahmen der öffentlichen Ausstellung vom 15.-18.02.2024 im Science City Infocenter können sich alle Interessierten einen Eindruck von den Ideen der Planungsteams machen und Hinweise einbringen. Der Abschluss des Verfahrens ist für Sommer 2024 vorgesehen.“

Dr. Rolf Greve, Amt für Wissenschaft und Forschung: „In der Science City Hamburg Bahrenfeld inspirieren sich Wissenschaft und Stadtentwicklung gegenseitig. Denn Ideen für ein Leben von morgen entstehen im offenen Austausch, der alle Belange einer modernen Stadt in den Blick nimmt. Dafür steht auch der Wettbewerbliche Dialog für die Quartiere am Volkspark und ich freue mich sehr, dass er nun in die nächste Runde geht. Mit den Zwischenergebnissen haben wir einen wichtigen Schritt getan, um das europaweit einzigartige Zukunftsprojekt Science City Hamburg Bahrenfeld Stück für Stück Realität werden zu lassen. Die Entwürfe machten es bereits möglich, sich gedanklich durch die zukünftige Science City zu bewegen, umgeben von exzellenter Wissenschaft, pulsierendem gesellschaftlichen Leben, nachhaltigem Wohnen und sozialen Angeboten, alles in guter Nachbarschaft zum grünen Volkspark und klug angebunden mit Fuß- und Radwegen, Straßen sowie Bahnen und Bussen. Ein Stück modernes Hamburg wurde somit bereits erlebbar.“

Rund 3800 neue Wohnungen in großer Vielfalt

Das Wettbewerbsgebiet erstreckt sich entlang des Volksparks Altona über das Gelände der Trabrennbahn sowie die östlich daran anschließenden, derzeitigen Kleingartenanlagen und den im Bau befindlichen Autobahndeckel A7 bis zum Holstenkamp. In den künftigen „Quartieren am Volkspark“ sind vielfältige Wohnangebote in rund 3.800 neu entstehenden Wohnungen mit einem hohen Förderanteil vorgesehen – dazu Freizeit- und Sportmöglichkeiten sowie soziale Einrichtungen, Schulen und Universitätsbauten. Die Bestandsnutzungen werden überwiegend aufgegeben oder verlagert. Ein wichtiger Meilenstein wird der Neubau einer unterirdisch verkehrenden S-Bahn-Linie mit einer zentral im Gebiet gelegenen Station.

Verfahren mit intensiver öffentlicher Beteiligung

Ein Wettbewerblicher Dialog ist ein Vergabeverfahren zur Planung komplexer Fragestellungen der Stadtentwicklung. Es geht dabei nicht allein um die städtebauliche und freiraumplanerische Gestaltung, sondern auch um die Verteilung der unterschiedlichen Nutzungen (z.B. Wohnen; wissenschaftliche Gebäude oder soziale Einrichtungen). In der Vorplanung sowie im Verfahren selbst wurde auf intensive Beteiligung geachtet. So wurde mit der „Stadtteildelegation“ ein innovatives Beteiligungsformat entwickelt: Sechs Personen aus der Nachbarschaft werden den gesamten Wettbewerblichen Dialog begleiten und beraten in ihrer Rolle als Sachverständige das Auswahlgremium. Als Sachverständige wirken im Wettbewerbsverfahren ansonsten wie gewohnt Fachleute aus den Hamburger Fachbehörden sowie externe Gutachter:innen, z.B. zu den Themen Verkehr, Lärm und Klimafolgenanpassung beratend mit.

Innovation und Forschung in der Mitte der Gesellschaft

Durch den lebenswerten Stadtraum sowie durch ein gemeinsames Ökosystem von internationaler Spitzenforschung, exzellenter universitärer Ausbildung und forschungsnahen Unternehmen werden Innovation und Forschung in der Mitte der Gesellschaft verankert. An der Entwicklung der Science City Hamburg Bahrenfeld sind zahlreiche Akteure beteiligt – darunter die Senatskanzlei, die Behörden für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), für Verkehr und Mobilitätswende (BVM), für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB), für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) sowie die Universität Hamburg, das DESY, die Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH (SCG), die Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft (HIE), der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) sowie das Bezirksamt Altona. Die SCG, eine hundertprozentige Tochter der städtischen HafenCity Hamburg GmbH, ist für die Gesamtkoordination zuständig.

Ausstellung Zwischenergebnisse Wettbewerblicher Dialog (Eintritt frei)

Infocenter Science City Hamburg Bahrenfeld, Albert-Einstein-Ring 8-10, 22761 Hamburg

Eröffnung:
15.02.2024, 18 Uhr

Weitere Öffnungszeiten:
16.02.24, 15:00 – 19:00 Uhr
17./ 18.02.24, 11:00 – 16:00 Uhr

Bildmaterial

Fotonachweis: ©Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH / Paulina Holbreich

Mitglieder des Auswahlgremiums für den Wettbewerblichen Dialog zu den Quartieren am Volkspark (v.l.n.r.): Franz Josef Höing, Oberbaudirektor Hamburg; Andrea Gebhard, stellvertretende Juryvorsitzende / mahl gebhard konzepte Landschaftsarchitekten; Reiner Nagel, Jury-Vorsitzender / Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur; Dr. Stefanie von Berg, Leiterin Bezirksamt Altona; Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH

Das Bildmaterial darf im Rahmen der Nutzungsbedingungen – unter Angabe der entsprechenden Quelle – ausschließlich für journalistische, wissenschaftliche, universitäre, stiftungsbezogene oder behördliche Zwecke verwendet werden

Download dieser Pressemeldung als PDF: https://www.sciencecity.hamburg/wp-content/uploads/2024/02/240208_PM_Zwischenpraesentation-WD_CLEAR.pdf

Medienkontakt:

Henrike Thomsen
Pressesprecherin Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH, eine Tochter der HafenCity Hamburg GmbH
E-Mail: thomsen@hafencity.com
(0)40 – 374726 – 14

 


Zwischenpräsentation der Entwürfe für die „Quartiere am Volkspark“ stößt auf großes Interesse

Zwischenpräsentation der Entwürfe für die „Quartiere am Volkspark“ stößt auf großes Interesse

Über 100 Menschen kamen am Donnerstag, 15. Februar 2024, zur Ausstellungseröffnung und Präsentation der Entwürfe. Mehr als 500 Personen nutzten an den Folgetagen die Gelegenheit, sich die Entwürfe in der Ausstellung anzuschauen.

Hintergrund

Im Herbst 2023 haben sechs Planungsteams (Städtebau/Freiraum) begonnen, Konzepte für die „Quartiere am Volkspark“ zu entwickeln. Die Rahmenbedingungen und Aufgabenstellung für alle Teams wurden vorab durch die Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH in Abstimmung mit Behörden- und Bezirksvertreter:innen sowie weiteren Fachleuten in der sogenannten Auslobung festgelegt. Die Hinweise und Ideen aus der vorlaufenden Bürger:innenbeteiligung sind in die Aufgabenstellung eingeflossen.

Anfang Februar 2024 hat das Gremium – bestehend aus Fachleuten und Vertreter:innen von Bürgerschaft und Bezirk – über die Entwürfe der sechs Teams beraten und entschieden, welche drei Entwürfe in einer zweiten Bearbeitungsphase weiterbearbeitet werden sollen. Vorab wurden die Entwürfe von Sachverständigen, unter anderem der Stadtteildelegation, vorgeprüft. Deren Anmerkungen und Hinweise wurden dem Gremium als Bewertungsgrundlage zur Verfügung gestellt.

Präsentation und Ausstellung

Ab dem 15. Februar 2024 hatten interessierte Bürger:innen die Möglichkeit, sich ein Bild der drei ausgewählten Entwürfe zu machen. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurde eine Einführung in das Planungsverfahren – den sogenannten Wettbewerblichen Dialog „Quartiere am Volkspark“ – gegeben und die Inhalte der Aufgabenstellung erläutert. Anschließend präsentierten die drei Teams Cobe A/S, Karres en Brands + ADEPT sowie Mandaworks + LOLA ihre Entwürfe und erläuterten ihre Ideen und Konzepte der Nachbarschaft und weiteren Interessierten.

In der anschließenden dreitätigen Ausstellung konnten sich Interessierte die Entwürfe in Ruhe und im Detail anschauen, sich die aufgezeichneten Präsentationen der Planungsteams anschauen und mit dem Science City Team in den Austausch treten.

In Form von Kommentarkarten mit den Fragen „Was gefällt Ihnen (besonders) gut an dem Entwurf?“ und „Wo sehen Sie noch Verbesserungsbedarf?“ konnten die Besucher:innen ihre Eindrücke auch schriftlich festhalten. In den vielen Gesprächen, die geführt wurden, sowie bei der Auswertung der Kommentaren hat sich gezeigt: Die Meinungen zu den Entwürfen sind sehr vielfältig. Teils gleichen sich die Hinweise, teils sind sie grundverschieden.

Die Hinweise der Kommentarkarten sowie die Rückfragen und Kommentare aus dem direkten Austausch mit Teilnehmenden der Veranstaltung am 07.10. und der Ausstellungseröffnung am 15.02. können den Teams ein Stimmungsbild vermitteln und diese bei der Entwurfsüberarbeitung unterstützen. Diejenigen Hinweise, die der bindenden Aufgabenstellung nicht widersprechen, können von den Teams in ihre Ideenentwicklung übernommen werden. Sie möchten sich einen Eindruck der Hinweise aus der Nachbarschaft verschaffen? Die Kommentarkarten können Sie hier einsehen:

Kommentarkarten Beteiligungsveranstaltung und Ausstellung zur Präsentation der Zwischenergebnisse des Wettbewerblichen Dialogs „Quartiere am Volkspark“ (PDF, 11 MB)

Ausblick

Die drei Planungsteams haben nun Zeit, ihre Entwürfe entsprechend den Hinweisen des Gremiums weiterzuentwickeln, bevor in der 2. Gremiumssitzung im Juli 2024 der Gewinnerentwurf gekürt wird. Zum Abschluss des Wettbewerblichen Dialog wird es wieder eine öffentliche Veranstaltung geben. Bis zum Ende des Planungsverfahrens begleitet die Stadtteildelegation den Wettbewerb.

Die Veranstaltung wurde durch Urban Catalyst unterstützt.
Fotos: Miguel Ferraz


Einladung: Erste Entwürfe für die "Quartiere am Volkspark" werden ausgestellt

Veranstaltung: Vorstellung der ersten Entwürfe für die „Quartiere am Volkspark“

Einladung zur Eröffnung und Präsentation der Entwürfe am 15. Februar 2024 von 18 bis 21 Uhr sowie zur Ausstellung vom 16. – 18. Februar im Infocenter Science City.

Hintergrund

Im Stadtteil Bahrenfeld entstehen auf ca. 55ha die „Quartiere am Volkspark“ als Teil der Science City.

Im Herbst 2023 startete der Wettbewerbliche Dialog für die „Quartiere am Volkspark“. Für die erste Phase haben sich sechs Planungsteams qualifiziert. Die Teams haben von Oktober bis Dezember 2023 Ideen für das Areal entwickelt. Rahmenbedingungen und Vorgaben wurden vorab durch die Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH in Abstimmung mit verschiedenen Behörden und weiteren Stakeholdern definiert.

Zuzüglich hatten Personen aus der Nachbarschaft am 07.10.23 die Möglichkeit, die Planungsteams beim Kennenlernen des Ortes zu unterstützen und ihnen aus Sicht der Nachbarschaft Hinweis mitzugeben.

Am 05.02.24 findet die Gremiumssitzung statt, in der ein Auswahlgremium aus Fachleuten sowie Vertreter:innen von Bürgerschaft und Bezirk über die Entwürfe der Planungsteams berät und entscheidet, welche drei Entwürfe in die zweite Phase kommen und weiterbearbeitet werden.

Üblicherweise ist solch eine Gremiumssitzung für Personen aus der Nachbarschaft nicht öffentlich zugänglich. Für das Wettbewerbsverfahren „Quartiere am Volkspark“ ist dies anders: Eine Stadtteildelegation begleitet als Sachverständige das gesamte Verfahren und nimmt in dieser Rolle an der Gremiumssitzung teil.

Präsentation und Ausstellung der Zwischenergebnisse

Vom 15. bis zum 18.02.24 werden die drei Entwürfe der Planungsteams, die weiterbearbeitet werden, öffentlich ausgestellt.

Den Auftakt der Ausstellung macht die Eröffnungsveranstaltung am 15.02. ab 18 Uhr. Im Rahmen der Eröffnung werden neben einer Einführung ist das Planungsverfahren „Quartiere am Volkspark“ die drei Planungsteams digital ihre Entwürfe präsentieren. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit sich die Entwürfe in vor Ort anzuschauen.

Die Ausstellung ist an den darauffolgenden drei Tagen wie folgt geöffnet:

  • Freitag, 16.02. von 15:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag, 17.02. von 11:00 bis 16:00 Uhr
  • Sonntag, 18.02. von 11:00 bis 16:00 Uhr

Foto: Miguel Ferraz